PIRMASENSER ZEITUNG | Dienstag, 8. November 2016

Chor und Orchester im Einklang

Das symphonische Orchester der Moosalbtaler Blasmusik unter der Leitung von Harald Domes beim ersten Konzert in der Rosenberger Wallfahrtskirche nach rund 20 Jahren. (Foto: Fritzinger)

Erstmals wieder ein Konzert der Moosalbtaler auf dem Rosenberg

Nach fast zwei Jahrzehnten spielte das symphonische Orchester der Moosalbtaler Blasmusik wieder einmal in der Wallfahrtskirche auf Maria Rosenberg. In dem voll besetzten Gotteshaus stellten die Musiker ihr musikalisches Können unter Beweis.

Eine Premiere war der gemeinsame Auftrittt mit dem "kleinen Chor" des katholischen Kirchenchores Hermersberg. Schon die Auswahl der Stücke machte deutlich, dass der Berufsmusiker und Dirigent Harald Domes sein Metier versteht, da sich gerade aufgrund des Nachhalls in der Kirche nicht alle Musikstücke für den Vortrag eignen.

Die Moosalbtaler starten mit der Feuerwerksmusik von Händel und der Canzona Gabrieli. "Endlich ist unser Wunsch, ein gemeinsames Konzert mit unseren Hermersberger Freunden in der Wallfahrtskirche zu bestreiten, erfüllt worden", leitete Moosalbtaler-Posaunist Alexander Müller, der als Moderator durch den Abend führte, auf den Liedblock mit "Ein Lied soll neu erklingen" und "Heaven is a wonderful place" über, den der mit fünf Männer- und zehn Frauenstimmen besetzte Chor unter der Leitung von Elli Zimmer mit Unterstützung von Willi Müller am Klavier und Sabrina Wetzel an der Querflöte zum Vortrag brachte.

Kraftvoll leitete das Orchester danach seinen aus sechs Stücken bestehenden zweiten Auftritt mit der Händelschen Passacaille ein. Hier war unter anderem die bekannte Bach-Komposition "Toccata" und das englische Volkslied "Scarborough Fair" zu hören.

Mit "Über Mauern, über Grenzen" startete der Chor seinen zweiten Auftritt, gefolgt von "Amigos para siempre (Freunde für immer)". "Dieses Lied haben wir unseren Freunden gewidmet", erklärte Markus Zimmer die Auswahl als Dank an die Moosalbtaler Blasmusik.

Den letzten Konzertteil gestalteten die Blasmusiker mit dem "Sanctus" von Franz Schubert und "Die Himmel rühmen" in der Vertonung von Ludwig van Beethoven. Es folgten mit "Spirituals & Gospels" von Wim Stalman und "Friends for Life" (Dizzy Stratford) zwei Stücke aus dem angloamerikanischen Kulturraum, bevor das Orchester mit "Amen" als Zugabe das fast zweistündige Konzert unter stehenden Ovationen das Publikums beendete. (fri)