PIRMASENSER ZEITUNG | Freitag, 22. Juli 2016

Blasmusik hat Zukunft

Mit Feuereifer bei der Sache: die Jüngsten der Moosalbtaler Blasmusik. (Foto: Fasco)

Nachwuchs der Moosalbtaler gestaltet Konzert

Für rund zwei Stunden stand die Hermersberger Mehrzweckhalle ganz im Zeichen des Nachwuchses der Moosalbtaler Blasmusik.

Vor zahlreichen Besuchern eröffnete die durch einige erwachsene Musiker auf zwölf Akteure ergänzte Perkussionsgruppe unter Leitung von Stefan Müller mit rhythmischen Klängen den Konzertabend. Im Februar hat die von Alexandra Hemmer geleitete neue Anfängergruppe mit dem Musikunterricht begonnen. So war es kaum verwunderlich, dass die 15 Mädchen und Buben bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt manchmal nicht ganz den richtigen Ton getroffen haben.

Den 17 Moosikids unter Leitung von Karin Bold und Fabienne Werle merkte man schon die längeren Übungseinheiten an. Moderiert von der kecken Paula Haber brachten sie schon sehr gelungen einen bunt gemischten Melodienstrauß mit fünf Liedern aus verschiedenen Ländern zum Vortrag. Mit knapp 20 Musikern beschloss das Schülerorchester den ersten Konzertteil. Karin Bold und Sara Fey führten hier den Taktstock und erfreuten das Publikum mit einem vielgestaltigen Programm. Die von Klarinettistin Ida Peifer moderierten Beiträge reichten von „Linus & Lucy“ bis zu „Pippi Langstrumpf“.

Der zweite Teil wurde dann ausschließlich vom Jugendorchester unter Leitung von Jan Epp gestaltet, das nach größerem Aderlass jetzt wieder auf knapp 30 Musiker angewachsen ist. Der für den gesamten Nachwuchsbereich zuständige Orchesterchef hatte ein sehr ansprechendes Repertoire für das Ensemble ausgewählt. Zum glanzvollen Auftakt erklang mit der „Ouvertüre 1812“ klassische Musik von Tschaikowski, zum Finale der „Coburger Marsch“ von Johann Michael Haydn. Dazwischen intonierte das MBJO eine bunte Vielfalt, von der Geschichte des standhaften, eine schöne Prinzessin liebenden Soldaten, über „Happy“ und „Clockwork“ bis zu „Stratosphere“.

Vorsitzender Winfried Krämer dankte den Dirigenten, Musikern und Moderatoren. „Es war ein Super-Konzert, das mich für die Zukunft positiv stimmt“, resümierte am Ende auch Jan Epp. Als etwas ungewöhnliche Zugabe für ein Jugendorchester erklang eine Polka, die schwungvoll präsentiert den Schlusspunkt unter das Konzert setzte. (uf)