DIE RHEINPFALZ | 5. Februar 1998

Das Große Orchester kommt wieder in Schwung

Steinalben: Mitgliederversammlung der Moosalbtaler Blasmusik - Winfried Krämer als Vorsitzender bestätigt

Winfried Krämer bleibt Vorsitzender der Moosalbtaler Blasmusik. Die wichtigsten weiteren Themen bei der Jahreshauptversammlung: Das große Orchester wird in diesem Jahr eine CD aufnehmen, und es wird, nach der Abstinenz 1997, in diesem Jahr wieder ein Konzert geben - obwohl derzeit wegen der vielen Proben Raumnöte herrschen. Die sollen bald gelöst sein.

Zum statistischen Teil: Derzeit hat der Verein 140 Aktive, 176 Passive und 3 Ehrenmitglieder. Im Schülerorchester spielen 20 Musiker, dem Jugendorchester gehören 45 Musiker an, zum Stamm des Großen Orchesters zählen 45 Musiker.

In den Berichten wurde dem Schülerorchester ein guter Probenbesuch bestätigt. Einen Einblick in ihr Können gaben die Nachwuchsmusiker bei den Schülervorspielabenden. Beim Jugendorchester fehlt momentan die Besetzung der Tuba. Beim Wertungsspiel in der Unterstufe erzielte das Ensemble die Note "Sehr gut". Die Disziplin lasse aber zu wünschen übrig, meinte Jugendleiter Christian Weimer. Er führt dies auf das Alter der Mitglieder in dem Jugendorchester zurück. Kritisiert wurde auch, daß das Interesse der Mitglieder des Großen Orchesters an den Nachwuchsmusikern zu wünschen übrig lasse. Im Gegensatz dazu habe sich der im vergangenen Jahr gegründete Elternausschuß bewährt.

Das Große Orchester konnte beim Wertungsspielen in der Oberstufe die Note "Sehr gut" erzielen. Jugend- und Großes Orchester nahmen neben den "Fidelen Moosalbtalern" (hier tritt Vorstand Krämer die Nachfolge des verstorbenen Dirigenten Heiner Fuchs an) bei Platzkonzerten teil. Die Fidelen fuhren auch in die Partnerstadt von Waldfischbach-Burgalben, Carentan, wo sie einen Volksmusikabend gestalteten.

Der Vorsitzende bezeichnete das Landesmusikfest in Pirmasens als einer der Höhepunkte des abgelaufenen Jahres. Die Moosalbtaler waren sowohl in der Vorbereitung als auch am Festwochenende aktiv.

Winfried Krämer nannte die Kameradschaftsförderung als Ziel fürs kommende Jahr. Er wünscht sich aber auch mehr Zuverlässigkeit bei den Probenbesuchen des großen Orchesters. Für den Ausfall des Herbst-Konzerts machte der neue Dirigent Andreas Müller den mangelnden Probenbesuch verantwortlich. Er sieht das Problem darin, daß das große Orchester sehr viele gute Musiker hat, die sich nicht anpassen könnten und wollten. Er selbst konnte das Orchester aber auch schlecht auf das Konzert vorbereiten, weil der Probentermin Donnerstags für ihn ungünstig gewesen sei. Seit die Proben Freitags stattfinden, sei die Resonanz auch besser. Zudem hätten sich die Proben für die vom Jugend- ins Große Orchester wechselnden Musiker bewährt.

Müller plant die Einführung von solistischer Literatur. Damit eine große Resonanz beim Publikum erzielt werde, sollen die Titel überarbeitet werden. Moderne Lieder, nicht zu klassisch, mehr unterhaltend, nannte Krämer als Stichworte (jn)

DER VORSTAND

Winfried Krämer (1. Vorsitzender)

Matthias Faust (2. Vorsitzender)

Peter Reischmann (1. Kassenwart)

Paul Heinz Walter (2. Kassenwart)

Gerhard Werle (Schriftführer)

Manfred Jochum (Vermögens- und Mitgliederverwaltung)

Peter Jost (Pressewart)

Ruth Kettenring (Vertretung fördernder Mitglieder)

Andreas Kettenring (Vereinsnotenwart)

Marcus Weimer (Orchesterkoordinator)

Dominik Heringer (Jugendleiter)

Christian Weimer (Jugendleiter)

Claudia Fuchs (Kassenprüfer)

Richard Werle (Kassenprüfer)